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Leben oder so ähnlich

Wenn man eine Vorahnung hat, dass etwas in ferner Zukunft aus den Bahnen laufen könnte, soll man diesem Gedanken nachgehen oder sollte man ihn lieber verwerfen? Zumal es unter Umständen nur Trugbilder sein könnten.

Vielleicht hat das Leben sowieso einen Plan mit uns und diese Gedanken, egal wie man sie weiterführt, verlaufen doch nur im Sand, weil es vielleicht seine eigenen Vorhaben hat. Man kann sich mit Händen und Füßen dagegen wehren oder einfach resignieren, stiller werden und darauf hoffen, dass doch jemand hinhört, wie man innerlich schreit. Mit Worten, die nicht zu finden sind. Das Schweigen baut ein Schneckenhaus, in dessen Innerem das Selbst wohnt. Denn das Ich nach außen ist irgendwo unterwegs auf der Überholspur Leben verloren gegangen. Zumindest bis auf weiteres...

9.9.08 11:04


"Mitfreude"

Warum gibt es kein Wort, das genau dieses Gefühl ausdrückt? Freude mit jemanden zu teilen, so dass es selber glücklich macht.. Macht es einen Unterschied, ob man sich nun für sich selber freut oder für jemand anderen? Nein.

Oder doch?

Welche Freude hält länger an? Und welche verbindet Menschen? Hat es nicht etwas zu bedeuten, dass Menschen die selben Gefühle auch für Mitmenschen empfinden können wie für sich selber? Macht uns nicht genau diese Tatsache zu Menschen im Sinne von menschlich?

11.9.08 22:26


Sehnsucht?

Kann man jemanden vermissen, den man schon sehr lang nicht mehr gesehen hat aus eigener Entscheidung? Noch dazu, kann man jemanden vermissen, der nicht mehr so ist? Kann man das frühere Ich von einem Menschen so sehr vermissen, dass man in Versuchung gerät sich beim jetzigen Ich zu melden, obwohl man genau weiß, dass die Zeit vorbei ist, in der man das Ich dieses Menschen mochte, so sehr mochte, dass man dachte, man könnte ohne dem nicht leben. Natürlich das frühere Ich. Denn das jetzige Ich jagd einem nur Angst ein. Weil man sich nie ausmalen konnte, dass ein Lieblingsmensch so werden könnte. Soll man, oder in dem Fall ich, diese Versuchung unterdrücken? Zum Ablenken darüber schreiben, damit man sich nicht selber dabei ertappt, dass man Worte formuliert, wie man sich nach so langer Zeit wieder melden könnte, weil man immer noch an das Gute im Menschen glaubt, auch wenn man oft enttäuscht wurde.
Und weil doch unter Umständen das Unwahrscheinliche passieren könnte, dass der frühere Lieblingsmensch das Selbe fühlt...
23.9.08 19:38





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