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Sehnsucht?

Kann man jemanden vermissen, den man schon sehr lang nicht mehr gesehen hat aus eigener Entscheidung? Noch dazu, kann man jemanden vermissen, der nicht mehr so ist? Kann man das frühere Ich von einem Menschen so sehr vermissen, dass man in Versuchung gerät sich beim jetzigen Ich zu melden, obwohl man genau weiß, dass die Zeit vorbei ist, in der man das Ich dieses Menschen mochte, so sehr mochte, dass man dachte, man könnte ohne dem nicht leben. Natürlich das frühere Ich. Denn das jetzige Ich jagd einem nur Angst ein. Weil man sich nie ausmalen konnte, dass ein Lieblingsmensch so werden könnte. Soll man, oder in dem Fall ich, diese Versuchung unterdrücken? Zum Ablenken darüber schreiben, damit man sich nicht selber dabei ertappt, dass man Worte formuliert, wie man sich nach so langer Zeit wieder melden könnte, weil man immer noch an das Gute im Menschen glaubt, auch wenn man oft enttäuscht wurde.
Und weil doch unter Umständen das Unwahrscheinliche passieren könnte, dass der frühere Lieblingsmensch das Selbe fühlt...
23.9.08 19:38


"Mitfreude"

Warum gibt es kein Wort, das genau dieses Gefühl ausdrückt? Freude mit jemanden zu teilen, so dass es selber glücklich macht.. Macht es einen Unterschied, ob man sich nun für sich selber freut oder für jemand anderen? Nein.

Oder doch?

Welche Freude hält länger an? Und welche verbindet Menschen? Hat es nicht etwas zu bedeuten, dass Menschen die selben Gefühle auch für Mitmenschen empfinden können wie für sich selber? Macht uns nicht genau diese Tatsache zu Menschen im Sinne von menschlich?

11.9.08 22:26


Leben oder so ähnlich

Wenn man eine Vorahnung hat, dass etwas in ferner Zukunft aus den Bahnen laufen könnte, soll man diesem Gedanken nachgehen oder sollte man ihn lieber verwerfen? Zumal es unter Umständen nur Trugbilder sein könnten.

Vielleicht hat das Leben sowieso einen Plan mit uns und diese Gedanken, egal wie man sie weiterführt, verlaufen doch nur im Sand, weil es vielleicht seine eigenen Vorhaben hat. Man kann sich mit Händen und Füßen dagegen wehren oder einfach resignieren, stiller werden und darauf hoffen, dass doch jemand hinhört, wie man innerlich schreit. Mit Worten, die nicht zu finden sind. Das Schweigen baut ein Schneckenhaus, in dessen Innerem das Selbst wohnt. Denn das Ich nach außen ist irgendwo unterwegs auf der Überholspur Leben verloren gegangen. Zumindest bis auf weiteres...

9.9.08 11:04


nächtliche Erkenntnisse

"Ich weiß nicht, ob es wahre Liebe gibt, die in alle Ewigkeit währt. Ich glaube aber, dass es Liebe gibt, die für einen Augenblick wahr ist und dass sie durch diesen Augenblick Ewigkeit erfährt."

Diesen Satz habe ich heute aufgeschnappt und er sprach mich an. Die Ewigkeit zu definieren ist ein Ding der Unmöglichkeit, also warum sollte man nicht alles, was einem in diesem einen Augenblick wiederfährt zu seiner persönlichen Ewigkeit machen? Warum sucht der Mensch diese Sicherheit, "für immer" von jemandem geliebt zu werden? Es ist doch viel bedeutender, jetzt geliebt zu werden. Es liegt in unserer Hand Augenblicken Bedeutung beizumessen - jetzt glücklich zu sein mit jemandem oder einfach nur mit sich selbst - anstatt in der Zukunft über den dann vergangenen Augenblick nachzudenken und ihn dann vielleicht zu bewerten.

Gestern war ich auf der Geburtstagsfeier meiner Studienkollegin. Seltsam wie schnell man sich auch unter "Fremden" wohl fühlen kann, obwohl man nicht viel gemein hat, als die Freundschaft zu diesem einen Mädchen. Und es ist doch mehr als nichts. Ich mag unsere gemeinsamen Gespräche in der U-Bahn auf dem Heimweg von der Uni über belanglose Dinge, wie dem Spinat-Schafkäse-Belag einer von ihr gekauften Pizza, der Müdigkeit nach einer Vorlesung oder dass man Freitag Abends doch noch eine Wochenend-Ausgabe der U-Bahnzeitung ergattert hat, obwohl die für gewöhnlich schon nachmittags vergriffen ist. Aber diese Vertrautheit ist hier. Ab und zu erzählen wir uns Dinge, über denen eine unausgesprochene Verschwiegenheit liegt. Sie war diejenige, die mich vor einem Jahr im ersten Semester, als wir uns alle fremd waren, aufgefangen hat. Wortwörtlich. Vielleicht lag es daran, dass sie hinter mir stand, als es passierte... aber sie hielt mich fest. Auch als ich wieder zu mir kam. 

Der Heimweg von ihrer Feier habe ich mir einfacher vorgestellt. Ich fühlte mich sicher, wie ich das Haus verließ... bis ich auf die Nightline warten musste und festgestellt habe, dass man auch von Fremden angeredet wird, wenn man sehr böse schaut. Wenn ich mit ihm in der Nacht heimfahre, hab ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, ob uns jemand folgen könnte. Mit ihm fühle ich mich sicher. Nur leider, war ich ohne ihm unterwegs... und der Fremde musste dann auch in die selbe Nightline umsteigen. Und als ich im Bus aufstand, um mir den Fahrplan anzuschauen, blieb er stehen. Und der Fremde stieg aus. Und ich wusste nicht, ob er tatsächlich aussteigen wollte, oder ob er dachte, ich würde aussteigen. Und ich war erleichtert, dass ich mich für die nächste Station entschieden hatte.   

7.2.08 19:35


Schritt für Schritt

Manchmal frage ich mich, ob das eigentlich einen Sinn macht, was ich hier auf dieser Welt treibe.. wohl kaum. Was bringen mir diese Dinge, die ich auf der Uni lerne? Ich weiß es wirklich nicht... Dabei machen mir die Sachen wirklich Spaß (außer das lernen dann für die Prüfungen ^^), aber machen diese Dinge einen besseren Menschen aus mir?

Aber ich mache weiter. Einfach weiter. Weil ich stur bin. Weil ich weiß, dass es mir was bringt. Weil ich es liebe, zu denken. Auch wenn es nur für mich alleine ist, denn meine Gedanken führen in der Regel immer zu hitzigen Diskussionen. Denke ich etwa so anders?

Und jetzt wird mein Köpfchen weiter gefüllt mit Gedanken, Theorien und diversen Merkmalen von wissenschaftlicher Praxis.

25.1.08 14:18


Ruhe vor dem Sturm

puhh... hab wirklich lang nichts mehr geschrieben.. eigentlich richtig vergessen, dass ich meine kleine Schatzkiste habe, die ich mit meinen worten füllen kann, wenn ich Lust dazu verspüre.

Morgen beginnt der Endspurt für dieses Semester... die Prüfungen rücken immer näher. Morgen ist die Erste. Und die ist eigentlich "nur" für ein Wahlfach, aber es ist ziemlich zum Lernen. Hach, manchmal denk ich mir, dass ich schon ein bissl blöd war, mir genau das auszusuchen.. aber dann macht es mir wieder so viel Spaß alles zu verstehen. Und dann sind die Anstrengungen vergessen...

Gestern war ich auf einer Geburtstagsfeier. Seit langen wieder einmal allein. Und nicht wissend, ob ich dort jemanden kennen werde, außer natürlich das Geburtstagskind Manchmal muss man über seinen eigenen Schatten springen und die Angst, womöglich alleine zu sein und sich zurecht zu finden unter Leuten, die man nicht kennt. Also hab ich meine Gesprächskünste ausgepackt und festgestellt, dass es wie mitn Fahrrad fahren ist.. man verlernt es nicht. Und am Ende waren dann doch ein paar Studienkollegen und Kolleginnen da aus unserer "Selbsthilfegruppe" =D  

13.1.08 13:32


Zwischenstopp

Endlich habe ich Zeit zum Durchatmen. Wenigstens für einige Augenblicke. Einmal kurz nicht an die Dinge denken müssen, die ich noch erledigen muss. Weil ich heute wieder einen Punkt abhaken durfte, der auf meiner langen Liste steht, was ich bis zum Ende des Semesters alles erledigt/erreicht haben muss. Leider stehn noch einige große Punkte drauf, die ich in den Weihnachtsferien bewältigen muss.

Heute nach einem Arztbesuch musste ich wieder auf die Uni. Und weil ich noch viel Zeit hatte, hab ich mich einfach in den 1-er gesetzt und bin die Ringstraße entlanggezuckelt. Hab mir vorgestellt, wie es wäre, wenn ich eine Touristin in der großen Stadt wäre und die Dinge außerhalb der dreckigen Scheiben zum ersten Mal sehen würde. Ich glaub, ich mag die Stadt doch... ich fühl mich hier zu Hause und wohl. Denn alles erzählt mir Geschichten und ich bemüh mich sie zu erkennen.

Kleine Anmerkung:

Mein Adventkalender dieses Jahr besteht nicht aus Schokolade. Sondern aus Jostein Gaarder und seinem Weihnachtsgeheimnis. Einmal im Jahr wird es aus dem Regal genommen, wenn die Zeit dazu gekommen ist.

5.12.07 19:56


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